Informationen über Kaianlagen mithilfe einer 3D Untersuchung

Die Hansestadt Greifswald, welche für ihre Universität bekannt ist, liegt in Nordostdeutschland direkt an der Ostsee. Zudem durchfließt der Fluss Ryck die Stadt und mündet im Stadtteil Wieck ins Meer.

Der Hafen der Stadt hat ebenfalls eine lange Geschichte und einige Seiner heutigen Bauwerke reichen bis in die 1860er zurück. Aus jener Zeit sind natürlich nicht mehr viele Bestandspläne in den Archiven vorhanden und so entschied sich die Stadt für eine 3D Untersuchung mit dem Ziel, ein hochauflösendes Untersuchungsmodell des Hafens zu erhalten und den Zustand der Hafenanlagen zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen für die Planung von Wartungsarbeiten und Neubauten verwendet werden.

Trübes Wasser hat kaum Einfluss auf die Genauigkeit der 3D Daten

Das Multibeam Sonar Verfahren von VRT ermöglicht es hochauflösende 3D Dtane selbst in trübsten Wasser zu sammeln. Der Ryck führt einiges an Schwebstoffen und Sediment im Binnenbereich der Hafens mit sich und bedingt eine gewisse Gewässertrübung. Der Unterschied der Daten aus dem trüben Fluss- und relativ klarem Meerwasser ist jedoch in den 3D Daten kaum zu erkennen.

Insgesamt wurden fast vier Kilometer an Kaianlagen sowie acht Hektar Gewässersohle untersucht. Der überwiegende Teil der Strukutren bestand aus Pfahlkonstruktionen und Spundwänden. Trotz vieler festgemachter Schiffe im Untersuchungsbereich, war das Vermessungsteam in der Lage representative und genaue 3D Daten der Bauwerke zu sammeln. Die Bauwerksprüfer von VRT erstellten im Anschluss einen umfassenden Prüfbericht über den Zustand der Kaianlagen.

Online Plattform für 3D Datenmanagement erleichtert die Kommunikation

Der Hafen Greifswald erhielt die 3D Daten sowie den Inspektionsbericht über die Onlineplattform GISGRO. Die Werkzeuge in GISGRO ermöglichen beispielsweise die Analyse von Deformationen an Pfählen und erlauben es, das Ausmaß von Erosionen im Gewässerbett genau zu erkennen.

Die Visualisierung der der Informationen vereinfachen zudem die Kommunikation und Veranschaulichung von Schäden gegenüber allen Interessenvertretern der Gemeinde. Die anstehenden Reparatur- und Wartungsarbeiten können so mithilfe der Untersuchungsdaten genau geplant werden, da die Befunde, je nach Schadensgröße in verschiedene Risikokategorien eingeteilt werden. Obendrein können nun auch die Bestandspläne mithilfe der georeferenzierten 3D Daten aktualisiert bzw. grundlegend neu erstellt werden.

Greifswald steel sheet wall

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