Eine 3D Untersuchung hilft bei der Wartung eines Binnenhafens

Der Hafen Stuttgart ist ein am Neckar gelegener Binnenhafen in Süddeutschland. Der Hafen dient als wichtiges Bindeglied für den Gütertransport auf Wasser, Schiene und Straße. Im Hafen werden vor allem Schütt- und Containergüter umgeschlagen.

Ein Großteil der Hafeninfrastruktur wurde in 1950ern und 1960ern erbaut und somit sind Teile des Hafens mittlerweile fast 70 Jahre alt. Die Wartungspläne des Hafens beinhalten nähere Begutachtungen der Bausubstanz alle drei bis sechs Jahre und wurden in der Vergangenheit vornehmlich mithilfe von Tauchern durchgeführt.

Mit der Untersuchung durch Zuhilfenahme von Multibeam Sonar und Laservermessung von VRT erhielt der Hafenbetreiber erstmals einen großflächigen 3D Blick auf seine Unterwasserstrukturen.

Eine Vielzahl von Information über die Strukturen mit nur einem Untersuchungstag

Das Vermessungsteam von VRT benötigte nur einen Arbeitstag für die Vermssung von etwa zwei Kilometern Kaianlage, die überwiegend aus Spundwänden und Betonkaien besteht. Die Untersuchung umfasste zudem eine Eisenbahnbrücke von der die beiden Brückenpfeiler und das umliegende Gewässerbett untersucht wurden.

Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten wurden die Punktwolkedaten in der VRT-Zentrale gesäubert und nachbearbeitet. Dabei sichteten unsere lizensierten Prüfer die gesammelten Datensets und Fotos, um einen umfassenden Prüf- und Zustandsbericht der untersuchten Strukturen zu erstellen.

“Oft werden gesammelte 3D-Daten bei Gewässerbett- oder Bauwerksuntersuchungen nur sehr spärlich gesammelt bzw. ausgewertet. Derzeit ist eine einfache Zugänglichkeit und Nutzung von bauwerksbezogenen 3D Daten für Struktureigentümer und Prüfer eher eine Seltenheit. Daher enthalten viele Untersuchungsberichte wenige bis gar keine Visualisierungen der Befunde unter Wasser. Mit unserem Verfahren bieten wir unseren Kunden erstmals den vollen Service aus einer Hand: Von der Vermessung vor Ort, über die Datennachbearbeitung und Auswertung bis hin zur Nutzung und freien Ansicht der Befunde im 3D Modell über unsere Arbeitsplattform GISGRO,“

sagt Frederic Müller-Braune, der Zuständige Country Manager für Deutschland und Österreich.

Die 3D Daten der Untersuchung dienen als Grundlage für vorausschauende Wartungen

Der Hafen Stuttgart plant auch künftig auf 3D Inspektionsdaten zurückzugreifen, da der Hafenbetreiber mit der Anfangsuntersuchung sehr zufrieden war. GISGRO ermöglicht es zudem Datensets aus verschiedenen Untersuchungsjahren miteinander zu vergleichen, um die Entwicklung von Schäden oder Auffälligkeiten genau verfolgen zu können. Dies ist der Schlüssel für eine kosteneffiziente und vorausschauende Wartung, welche die gezielte Auswahl von anstehenden Reparaturmaßnahmen ermöglicht.

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